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Typisch Frau – Das Heimchen hinterm Herd

Typisch Frau – Das Heimchen hinterm Herd
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Die gemeine Küchenschabe – volkstümlich Hausfrau genannt – ist wohl das gerngesehenste Weibsbild überhaupt, denn diesem unscheinbaren Wesen kann man als Mann durchaus gute Seiten abgewinnen. Sie drängt sich nie in den Vordergrund, lebt auf kleinstem Raum, ist eigentlich sehr reinlich, vermag aber auch, im Dreck zu leben, den andere verursachen, besitzt eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, vertilgt Essensreste und hat eine sehr soziale Ader.
Blöd nur, dass sie so intelligent und reaktionsschnell ist, denn wer irgendwann ihrer Dienste nicht mehr bedarf, hat sie doch am Hals.

Flirten

Zartes Erröten ist vonnöten

Mädchenhafte Scheu wird auch von ausgereiften Exemplaren der Weiber-Riege gerne als Lockmittel eingesetzt, denn züchtige Augenniederschläge und verschreckte Hilflosigkeit wecken den männlichen Beschützerinstinkt. Schwäche zeigen, damit das Männchen den starken Macker markieren kann – so entfachen kleinere Hinterlisten manch größere Gelüste.

Liebe

Aber bitte mit Gefühls-Sahne

Frauen lassen sich am liebsten durch die Blumen ansprechen, die ihnen mit schönen Worten überreicht werden, brauchen Seelenstreicheleinheiten in größeren Mengen und wollen möglichst minütlich seine außergewöhnlich innige Zuneigung bestätigt kriegen. Man(n) kann ihnen gar nicht oft genug „ich liebe Dich“ vorsäuseln, denn bei der kleinsten Vernachlässigung erfasst sie das heulende Elend und dann werden Weiber zu Hydranten.

Partnerschaft

Kaum gefunden schon verbunden

SIE will eine Beziehung immer gleich ganz fest und hat als Ziel ein gemeinsames Nest, in dem die mütterlichen Instinkte sich kräftig austoben können. Das Verliebt-verlobt-verheiratet-Schema liegt ihr in den Genen und überhaupt sind alle Frauen doch nur darauf aus, einen Partner zur fruchtbaren Vermehrung zu finden, der für die glückliche Familie liebend gerne die Brötchen verdient.

Sex

Kuschen und Kuscheln

Für gewöhnlich ist das Weibchen dem Manne untertan, lässt sich gerne führen, berühren und will ihn am oder im ganzen Körper spüren, damit sie seine zärtliche Zuneigung so richtig verinnerlichen kann. Doch dass die Dame mit dem Kopf gar nicht bei der Sache ist und mit den Worten „Ziehst halt das Nachthemd wieder runter, wenn du fertig bist!“ weiter im Modekatalog blättert, ist sicher bloß eine böswillige Unterstellung.

Geld

Sicher ist sicher

Versorgt zu sein und jederzeit über (s)eine gut aufgefüllte Kreditkarte verfügen können, ist das Bestreben eines jeden Frauenzimmers, woher die Kohle kommt, will SIE so genau ja gar nicht wissen. Hauptsache, es sprudelt aus einer ergiebigen Quelle, fließt reichlich und bildet eine solide Grundlage für etwaige Trennungsansprüche.

Job

Firma KKK und Co.

Selbstverständlich haben auch Frauen ein Recht auf Arbeit, aber dafür, dass sie am Berufsleben teilhaben dürfen, sollen die gefälligst auf einen Teil der Bezahlung verzichten oder von vornherein die minderbegeldmittelten Beschäftigungen ausüben. Kinder, Kirche oder Küche, die Auswahl an Arbeitsplätzen ist groß genug und auch mit niedrigen Diensten sind sie hochzufrieden.

Gesundheit

Das Krankenpflege-Gen

In jeder Frau steckt das dringende Bedürfnis, alle Leiden ihrer Lieben zu heilen und Schmerzen zu lindern oder zu verhindern. Sie kümmert sie sich rührend um ein gesundes Umfeld, verteilt Vitaminpillen, kocht Kräutertee, füllt Wärmeflaschen, kühlt Beulen, klebt Pflaster, kauft richtigherumdrehende Joghurts und desinfiziert den Babykrabbelbereich mehrmals täglich – noch lange, nachdem das Kleine eingeschult wurde.

Klamotten

Werbeflächengestaltung

Die innere Schönheit nach außen zu transportieren ist für Frauen eine Pflichtübung, denn allein durch ihren natürlichen Liebreiz können sie nicht so viel Glanz in die Hütte bringen, wie es mit einer hübschen Ausstaffierung aus diversen Modegeschäften gelingt. Und je teurer der Fummel, desto höher der (Selbst-)Wert, also ist ein neues Outfit nie verkehrt, wenn frau ihre schöne Haut zu Markte trägt.

Auto

Dame kommt von dämlich

Stimmt ja mal überhaupt gar kein bisschen, dass Frauen Schwierigkeiten mit Technik oder räumlicher Wahrnehmung haben und deshalb als PKW-Lenkerinnen permanent versagen. Höchstens beim Rückwärtsfahren, Einparken, Tanken (aber das mit dem Diesel im Benziner kommt wirklich selten vor), Reifenwechsel oder Luftdruckprüfen unterlaufen ihnen dann und wann kleine kostspielige Fehlerchen, meine Güte, das ist doch kein Beinbruch!

Foto: © Vasyl / Fotolia