Home Sex Spaß für nur eine Nacht – „Zu mir oder zu dir?“
0

Spaß für nur eine Nacht – „Zu mir oder zu dir?“

Spaß für nur eine Nacht – „Zu mir oder zu dir?“
5
0

Der One-Night-Stand steht bei Singles (und Liierten) hoch im Kurs. Er ist in der Regel unverbindlich. Aber nicht nur das: Er hilft auch dabei, das Selbstwertgefühl zu steigern. Außerdem sorgt er (meistens) für viele Glücksgefühle auf beiden Seiten.
Lange Zeit ging man davon aus, dass eher das männliche Geschlecht dem One-Night-Stand nicht abgeneigt ist; das ist nunmehr „kalter Kaffee“. Die Frauen haben aufgeholt und holen sich inzwischen auch das, was sie wollen.

Welches Geschlecht neigt eher zum One-Night-Stand?

„Do you wanna go to bed with me?“

Über Männer gibt es viele Vorurteile; eines davon lautet: „Männer sind leicht rumzukriegen“. Nun, tatsächlich trifft dieses Vorurteil auf viele Herren der Schöpfung zu. Wenn eine Frau einen „Kerl aufreißen“ will, so muss sie in der Regel nicht viel mehr tun, als sich in irgendeiner Flirtlocation an die Theke zu stellen: Irgendwann wird sie angesprochen – und sie kann das Spiel beginnen. Sehr viele Männer sind „leicht zu haben“. Viele Frauen aber auch – nur: Wie hat man als Mann Erfolg?

Gibt es die optimale Strategie?

„Moment, nicht so schnell!“

Eines kann man mit Sicherheit sagen: Selbst wenn Sie es auf schnellen, unverbindlichen Sex anlegen, so ist es doch wenig sinnvoll, dies durch „ehrliches Auftreten“ der Zielperson augenblicklich unter die Nase zu reiben. Gerade Frauen brauchen ein paar Minuten oder Stunden; und das macht Sinn. Schließlich müssen sie abchecken, ob ihr Gegenüber „harmlos“ ist; denn vielleicht ist man irgendwann mit ihm alleine.
Andererseits wären auch – man glaubt es kaum – viele Männer abgeschreckt, sollte „sie“ gleich nach dem ersten „harmlosen“ Satz meinen: „Ich würde jetzt gerne mit dir nach Hause gehen und Sex haben.“

Der erste Eindruck muss „stimmen“

Sexy, sexy, sexy

Vor allem über die Kleidung kann man seine Absicht kommunizieren. Frauen etwa, die es auf einen One-Night-Stand anlegen, schminken sich meistens mehr, zeigen mehr Haut, benutzen ein „sinnlich-ansprechendes“ Parfüm.
Für das männliches Geschlecht gilt Ähnliches: „Er“ gibt sich oft unnahbar, „typisch maskulin“ und selbstbewusst. Manchmal braucht es gar nicht lange – und die „Richtigen“ finden sich innerhalb kürzester Zeit.

Unverbindlich kommunizieren

„Als ich noch liiert war …“

Wenn jemand einen One-Night-Stand erleben will und noch nicht weiß, wie der Gesprächspartner zu diesem Thema steht, so ist es hilfreich, offensichtlich und zwischen den Zeilen zu vermitteln: „Ich bin ungebunden, frei – und habe derzeit absolut null Interesse an was Festem!“ Einstreuen kann man dann Phrasen wie „Als ich noch liiert war…“, „… endlich wieder die Freiheit und die Vorzüge des Singledaseins genießen“, „… suche derzeit überhaupt nicht nach einer ernsthaften Beziehung“.

Bewusst Flirtsignale senden

„Du trainierst bestimmt viel!“

Während des Small Talks, der sich überwiegend nur um Belanglosigkeiten wie die aktuelle Situation und Oberflächlichkeiten dreht, kann man immer mal wieder vermitteln: „Ich finde dich sehr attraktiv!“ Konzentrieren Sie sich auf besonders reizende Äußerlichkeiten und verteilen Sie Komplimente. Dadurch merken Sie, ob der andere immer noch „mitzieht“.

Einen Gang höher schalten

„Mich würde interessieren, wie du küsst?“

Wenn Sex „in der Luft liegt“, rücken die Betreffenden enger zusammen, es kommt vermehrt zu Berührungen, die „knistern“. Vielleicht flüstert man dem anderen ein Kompliment ins Ohr, wobei jener bereitwillig näherkommt. Dies wäre ein Zeichen, dass man auf dem „richtigen Weg“ ist.
Kommt es zu längeren Berührungen, die beide(!) genießen, kann man versuchen, einen Gang höher zu schalten. Versuchen Sie es mit: „Mich würde interessieren, wie gut du küsst!“

Hopp oder top?

„Gehen wir zu dir oder zu mir?“

Die Kuss-Frage kann nun eine völlig neue, sehr intime Stufe einleiten. Nehmen wir diesen Fall einmal an („Probiers doch mal aus!“). Der erste Zungenkuss ist nun gleichzeitig der potenzielle Beginn der sexuellen Phase.
Aber immer noch gilt: Seien Sie sich nicht so sicher! Genießen Sie lieber den Moment und vermitteln Sie dem anderen, dass Sie nicht unter „Zugzwang“ stehen. Vielleicht kommt der andere dadurch auf die Idee: „Gehen wir zu dir oder zu mir?“

Leidenschaft pur!

Wenn die Hüllen fallen …

Geht dann bei „ihm“ oder „ihr“ die sprichwörtliche Post ab, so tauchen meistens beide ab in archaische Leidenschaften. Genießen Sie es, vergessen Sie aber trotz aller Leidenschaft nicht, Kondome zu benutzen, ansonsten können unliebsame Folgen entstehen.
Von einem One-Night-Stand kann man übrigens deshalb so lange zehren, weil eine ganz große Menge an Glückshormonen ausgeschüttet wird.

Tag danach

Endlich allein?

Der unvermeidliche „Tag danach“ ist oft nicht mehr ganz so prickelnd wie die Nacht zuvor. Vielleicht quält einen ein „Kater“, das schlechte Gewissen (im Falle eines Seitensprungs). Was einen ebenfalls wieder auf den Teppich zurückholen kann, das ist die Tatsache, dass der andere vielleicht immer noch neben einem liegt – obwohl man doch „nur“ einen One-Night-Stand wollte. Wie bekommt man den Sexpartner nun schnellstmöglich wieder „raus“? Skurrile Szenen haben sich in so einer Situation schon abgespielt. Wenn beide dasselbe im Sinn hatten, ergeben sich so gut wie keine Probleme.

Foto: © Vasyl / Fotolia