Home Sex Klischee hin oder her – Wann ist man eigentlich „gut im Bett“?
0

Klischee hin oder her – Wann ist man eigentlich „gut im Bett“?

Klischee hin oder her – Wann ist man eigentlich „gut im Bett“?
13
0

„Na, wie war ich?“ – Diese Frage stellen manche (meistens Männer) nach dem Sex. Meistens steht diese Frage in Zusammenhang mit einem One-Night-Stand oder einer Affäre.
Natürlich fragt sich wahrscheinlich jeder einmal, was für eine Figur er auf der Matratze macht. Nun, auch bei dieser Angelegenheit klafft in der Regel eine Kluft zwischen der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Es ist an der Zeit, sich einem kleinen Selbsttest zu unterziehen.

Was ist eigentlich guter Sex?

Typisch Frau, typisch Mann

Der bekannte Oswald Kolle hat in den 1960er- und 1970er-Jahren viel für die Befreiung der Sexualität in Deutschland getan. Vorher war der Sex in den Schlafzimmern der Republik eher schlecht als recht, vor allem redete man nicht darüber. Andererseits verzerrt die Pornoindustrie heutzutage die Vorstellung von „gutem Sex“. Die Wahrheit ist: Guter Sex ist Ansichtssache, relativ!

Bedürfnisse von Frauen

Langsam, langsam, langsam …

Natürlich schadet es aber dessen ungeachtet nicht (wenn man ein Mann ist), wenn man sich die geschlechtstypischen Bedürfnisse im Hinterkopf behält. Frauen etwa brauchen beim One-Night-Stand oder bei einer Affäre nicht unbedingt den romantischen Faktor. In einer Langzeitbeziehung schadet eine Prise Romantik aber gewiss nicht.

Bedürfnisse von Männern

„Geh mal eine Etage tiefer …“

Dass viele Männer auf Oralsex stehen, das ist nun wirklich kein Geheimnis. Als Frau muss man natürlich nicht auf dieses Bedürfnis eingehen, Sex soll ja beiden Spaß machen. Aber wenn man (s)einem Typen einmal einen riesengroßen Gefallen tun möchte, bitteschön.

Warum man sich selbst gut finden darf

„Mir geht’s gut – dir wird es auch gut gehen …“

Wer sich in seiner Haut wohlfühlt, kann sich beim Sex erwiesenermaßen eher gehen lassen. Das ist im Prinzip sehr wichtig, aber kein Muss. Trotzdem muss erwähnt werden, dass ein körperliches Unwohlsein sehr negative Gedanken beim Sex auf den Plan rufen kann. Und diese (etwa: „Er findet mich bestimmt zu dick“) können dann den Spaß zunichtemachen. Daher schadet es nicht, an einem guten Körpergefühl zu arbeiten.

Sport ist kein Mord

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper

Sport ist in vielerlei Hinsicht eine Glücksquelle. Zum einen zieht etwa Jogging viele Glückshormone nach sich, zum anderen sorgt man für ein attraktives Äußeres. Das Körpergefühl lässt sich durch Sport optimieren. Das wiederum sorgt für eine optimale Grundstimmung im Bett. Fazit: Ist die Grundstimmung positiv, kann man selbst den Sex besser genießen – und somit der andere auch.

Vielseitigkeit ist gefragt

Abwechslung bringt den Kick

Im Prinzip kann man sich nicht auf die (positive) Antwort auf die oben gestellte Frage verlassen. Denn wer sagt schon: „Nun, du warst richtig schlecht!“? Ein kleiner Tipp: Wenn Sie Fantasie und Vielseitigkeit offenbaren, stehen die Chancen ganz gut, dass der andere zu dem Eindruck kommt, dass Sie eben „gut im Bett“ sind.
Und natürlich ist es auch eindeutig, wenn der andere den Kontakt nach einem One-Night-Stand, nach einer Affäre usw. wieder sucht.

So wird es eine geile Nacht!

Kleider machen (sexy) Leute

Ja, Kleider machen Leute, das wissen wir im Prinzip auch. Doch auch die „Verpackung unter der Hülle“ will gut ausgewählt sein. Das gegenseitige Ausziehen als Akt an sich können beide Parteien sicherlich genießen. Alleine hierfür kann man sich schon Zeit lassen. Blitzt unter der Jeans dann ein Stringtanga hervor, kann das zusätzlich noch mal einen Kick geben. Männer können auf Boxershorts zurückgreifen.

„Peitsch mich!“

Dreier, SM, Swingerclub und Co.

Wir Menschen sind schon eigenartig. Unter unserer schimmernden Fassade schwelen die ausgefallensten Wünsche, sexueller Art, versteht sich, die man sich nur vorstellen kann. Auch Personen, die in einer Beziehung leben, können die eigene Sexualität intensivieren, wenn sie sich auf gemeinsame(!) Experimente einlassen. Hierfür muss natürlich vorher der Rahmen genau abgesteckt werden. Und außerdem muss man aufpassen: Schnell kann das Extravagante zur Sucht werden. Einer solchen Entwicklung kann man durch intensive Kommunikation vorbeugen.

Foto: © Konrad Bak / Fotolia