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Kennenlernen – So finden Sie den richtigen Partner!

Kennenlernen – So finden Sie den richtigen Partner!
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Viele Menschen, die in einer Partnerschaft leben, blicken sehnsüchtig auf die Zeit zurück, in der sie den aktuellen Lebensabschnittsgefährten kennenlernten. Die erste Phase der Liebe ist „ein Paradieszustand“. Die Sinne sind offen, die Sehnsucht groß, die Spannung aufgeladen.
Manchmal trägt man die rosarote Brille – und alles ist gut. Das rächt sich zwar häufig später, aber das ist uns in der besagten Zeit egal. Trotzdem besteht im Rückblick eben der Mythos!

Liebe auf den ersten Blick?

Vom Blitz getroffen …

Die sogenannte Liebe auf den ersten Blick – Ja, es gibt sie, aber sie ist selten. Im Prinzip wissen wir es. Trotzdem schauen wir gerne Hollywoodschnulzen, in denen es um dieses Thema geht.
Im Alltag kann sie uns aus heiterem Himmel treffen, beim Bäcker, im Auto, in der Disko usw. Trotzdem ist es wichtig, rational zu bleiben, denn oftmals ist die „Liebe auf den ersten Blick“ nichts anderes als sexuelle Attraktion oder Egoismus („Oh, der passt bestimmt zu MIR!“).

Liebe auf den zweiten Blick

„Nachdem wir uns besser kennengelernt haben …“

Die sogenannte „Liebe auf den zweiten Blick“ – in ihrem Fall dauert die Sache etwas länger –, passiert erfahrungsgemäß öfter. Die meisten Paare lernen sich übrigens am Arbeitsplatz kennen.
Nun, eine gewisse Anlaufzeit schadet nicht. Schließlich sollte man den anderen „richtig“ kennenlernen. Achten Sie lieber auf einen „geregelten Ablauf“.

Phase 1: Alles ist interessant

„Wow!“

Die Dinge nehmen irgendwann von selbst ihren Lauf. Das heißt, die Hormone übernehmen in der Regel überwiegend das Hauptkommando. Ist man nämlich „Feuer und Flamme“, so erscheint alles, was der andere tut oder von sich gibt, als positiv.
Genießen Sie diese Phase in vollen Zügen! Aber vergessen Sie dabei nicht, ihren Verstand irgendwann wieder anzuschalten.

Phase 2: Körperliche Annäherung

Wenn Berührungen knistern …

Die ersten Berührungen, die man mit der „großen Liebe“ austauscht, knistern bekanntlich vor Spannung. Doch, diese Zeit sollte man ganz gewiss auskosten! Schon jetzt kann man die Spannung aufrechterhalten, wenn man nicht der Versuchung nachgibt, sich jeden Tag, jede Minute zu sehen. Sorgen Sie bewusst hin und wieder auch für ein bisschen Abstand.

Phase 3: Sex

„Wahnsinn!“

Der Sex kommt, wenn die vorangehenden Phasen erfolgreich ablaufen, von ganz alleine. Der erste Sex ist in den Augen der Beteiligten nun das größte Glück, das es gibt. Das Drumherum spielt keine Rolle mehr, die beiden interessieren sich nur noch für sich, gehen eine Einheit, eine Symbiose ein.
Genießen Sie vor allem diese Zeit! Verschwenden Sie keine Gedanken an das Morgen. Lassen Sie es sich gut gehen.

Achtung! Rosarote Brille 1

„Der ist so wie ich!“

Nun zu den Schattenseiten des Kennenlernens. Eine lautet: Ähnlichkeitsfehler! Dieser menschliche, allzu menschliche Beurteilungsfehler kommt relativ oft vor. Infolge dieses Mechanismus meint man irrationalerweise, der andere wäre so wie man selbst. Es braucht dazu nicht viel: Der andere muss nur dasselbe Hobby, dieselben Vorlieben haben – und schon tappt man in diese Falle.
Bleiben Sie daher cool. Schalten Sie öfter Ihren Verstand ein!

Achtung! Rosarote Brille 2

„Der ist ganz lieb!“

Infolge der rosaroten Brille blendet man selbst negative Charakterseiten des anderen aus. Und auch die eigenen Schattenseiten kehrt man lieber unter den Teppich, denn man will den „Gesamterfolg“ nicht gefährden.
Doch man muss leider feststellen: Die Sache hat viele Haken. Das kann sich rächen! Was die Beurteilung des anderen angeht müssen Sie festhalten: Er ist wahrscheinlich nicht (nur) so, wie ich ihn wahrnehme.

Authentisch sein

„Tja, ich habe auch Schattenseiten …“

Sie können der Liebe eine große Chance geben – wenn Sie schon in der Kennenlernphase authentisch sind. Dann schrecken Sie vielleicht den einen oder anderen Single ab – aber Sie spielen mit offenen Karten. Diejenigen, die bei Ihnen bleiben – auf die kommt es an! Schließlich wollen Sie doch jemanden finden, der Sie wegen Ihrer Stärken und Schwächen bevorzugt, oder?
Denken Sie mal drüber nach!

Foto: © Bobex73 / Fotolia