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Richtig verführen – so klappt’s!

Richtig verführen – so klappt’s!
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Die Kunst der Verführung – was ist das überhaupt? Gut, es gibt einige Vorbilder aus der Geschichte, Stichwort: Casanova. Doch taugen seine Methoden in unserer schnelllebigen, sicherlich unromantischen Zeit noch? Hm.
Heute gibt es sogenannte Pick-up-Artists, die die „Kunst der Verführung“ propagieren. Wollen wir doch mal sehen, was „richtige Verführung“ ist.

Was ist „richtige Verführung“?

Methoden der Pick-up-Artists

Viele Flirter interessieren sich für die Frage: Wie kann ich schnellstmöglich einen Vertreter des anderen Geschlechts verführen? Seit einigen Jahren gibt es eine Bewegung, die aus den USA nach Europa kam: die sogenannte Pick-up-Artist-Bewegung. Die Flirtprofis setzen Methoden aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) ein, manipulieren weibliche Singles mit diversen psychologischen Tricks. Doch es kommt dabei immer auf den Einzelnen an, ob es letztlich klappt.

Vorstellung der romantischen Verführung

Typisch Frau?

Erwiesenermaßen möchte die Mehrheit des weiblichen Geschlechts im Allgemeinen nicht auf direktem, schnellem Wege verführt werden. Der Mann soll sich entsprechend „anstrengen“ und beim Projekt „Eroberung“ einen langen Atem beweisen.
Das sollten sich angehende Verführer auf die Fahnen schreiben. Verkörpern Sie auf der Piste eine Mischung aus „Wolf“ und „Schaf“.

Vorstellung der unmittelbaren Verführung

Typisch Mann?

Das heißt nun aber im Umkehrschluss nicht, dass entsprechend motivierte Frauen dem Objekt der Begierde als Erstes folgenden Satz an den Kopf werfen können: „Hi, du, gefällst mir, ich will Sex mit dir!“
Denn auch Männer, die meistens ja schneller bei der Sache sind, stößt so ein Satz vor den Kopf. Als Frau können Sie schon direkt vorgehen, aber eben nicht zu direkt (und zu schnell).

Grundlagen der Flirtpsychologie

Schritt für Schritt …

Die Flirtforschung hat viele wichtige Erkenntnisse gefunden. Die wichtigste lautet: Der Annäherungsprozess verläuft schrittweise. Verschiedene Phasen müssen durchlaufen werden, nämlich (1.) die Phase des (positiven) Blickwechsels, (2.) die Phase des Ansprechens, (3.) die Phase des Small Talks, (4.) die Phase des Körperkontakts und (5.) die Phase des Küssens.
Halten Sie sich an dieses Schema, versuchen Sie nicht, Phasen zu überspringen.

Die „richtige Verführung“ auf der Piste

Tradition verpflichtet

In unserer unromantischen Zeit kommt aus den genannten Gründen besonders eines an: Tradition. Vor allem Männer können beim weiblichen Geschlecht punkten, wenn sie „mitdenken“ (die Tür aufhalten, aus dem Mantel heraushelfen, den Stuhl zurecht schieben usw.). Denn wer tut das heute noch?
Spielen Sie (wenn Sie ein Mann sind) also den Gentleman.

Die „richtige Verführung“ in der Partnerschaft

Mal was Anderes …

In vielen Langzeitpartnerschaften nimmt das (beidseitige) Interesse an dem Thema „richtige Verführung“ naturgemäß ab. Doch das muss kein unverrückbares Schicksal sein. Man muss sich nur mal etwas einfallen lassen und den Partner damit überraschen.
Besonders reizvoll sind etwa „Blind Dates“ und „Rollenspiele“. Beim „Blind Date“ trifft sich das Paar an einem vereinbarten Ort und beginnt den „Flirt“ (so als würden sie sich nicht kennen). Danach landet man für einen „One-Night-Stand“ in der Kiste. Beim Rollenspiel überrascht ein Partner den anderen mit einem neuen Outfit, das völlig neue Persönlichkeitsfacetten zum Vorschein bringt.

Realistisch bleiben

Verführung ist nicht alles!

Natürlich sollte man das ganze Thema realistisch sehen – und nicht zu ernst nehmen. Eine funktionierende Beziehung ist natürlich auf viel mehr angewiesen als „nur“ auf das Thema Verführung. Man kann die sexuelle Leidenschaft auch dadurch wieder entfachen, indem man sich einfach weniger oft im Alltag sieht, entsprechend mehr als Einzelperson unternimmt. Ein Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz wirkt belebend.

Fantasien austauschen

„Ich würde dir gerne mal ein Geheimnis verraten!“

Interessant ist, dass viele Paare zwar durchschnittlich häufig kommunizieren – aber relativ wenig über die geheimen Fantasien des anderen wissen. Das liegt häufig daran, dass man sich für seine Begierden insgeheim schämt. Man will den anderen nicht schockieren. Doch die Erfahrung zeigt, dass selektive Ehrlichkeit immer mehr bringt als das Verheimlichen!

Foto: © Vadim Guzhva / Fotolia