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Weihnachten zu zweit – so wird’s richtig schön!

Weihnachten zu zweit – so wird’s richtig schön!
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Als Paar kann man Weihnachten so richtig genießen. Besonders den Heiligabend. Fernab von Pflichtbesuchen bei Hinz und Kunz gilt das Hauptinteresse dem Fest an sich, und man kann sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren. Wer die notwendigen Vorbereitungen gemeinsam meistert und dabei noch Spaß hat, ist auf der Sonnenseite.
Weihnachten als Paar angehen – das hat viele Vorteile. Im folgenden Beitrag geht es darum, sich die Schokoladenseiten bewusst zu machen und voll auszukosten. Sicherlich verbinden die meisten mit Weihnachten vor allem ein Familienfest. Doch es kann auch ein Highlight vor allem für Paare sein.

In Stimmung kommen!

Die Vorweihnachtszeit ist in der Regel geprägt von Stress. Die Einkaufsmärkte werden öfter frequentiert, und es macht manchmal den Eindruck, als würden sich die lieben Mitmenschen auf eine monatelange Hungersnot einstellen. Auch die Fußgängerzonen füllen sich. Diesem Trend sollten sie für sich entgegenwirken. Sicher, Sie werden auch irgendwann Geschenke kaufen wollen – aber bitte zur passenden Zeit.
Auf der anderen Seite tun Sie gut daran, mal runterzukommen, wie man sagt. Weihnachtszeit ist Besinnungszeit. Stellen Sie Kerzen auf, machen Sie es sich gemütlich. Entsprechende Artikel gibt es zu Genüge. Und natürlich kommen auch die klassischen Weihnachtssongs ganz gut!

Shopping – mal (ausnahmsweise) zu zweit

Nun zum Thema Geschenke. Sie gehören natürlich dazu. In unserer Konsumgesellschaft ist dahingehend leider vieles aus den Fugen geraten, sprich: Viele übertreiben es. Tatsächlich gilt, weniger ist mehr. Genauer gesagt: Sie berühren Ihre Mitmenschen viel mehr, wenn Sie Ihnen etwas mit persönlichem Bezug schenken.
Als Paar können Sie dieses Projekt wunderbar planen und in die Tat umsetzen. Legen Sie eine Liste von Ihren Lieben an und reflektieren Sie. Dabei dürfen Sie gerne mal aus der Reihe tanzen und Experimentierfreude an den Tag legen. Den Shoppingtermin dürfen Sie dann natürlich außerhalb der Stoßzeiten legen.

Ein Weg zur Besinnlichkeit: Weihnachtsspaziergang

Jeder hat ein grundlegendes Verständnis vom Thema Besinnlichkeit. Dumm nur, dass wohl die wenigsten Menschen tatsächlich die gut gemeinten Ratschläge beherzigen und tatsächlich runterkommen. Ein probates Mittel hierzu ist ein gemeinsamer Weihnachtsspaziergang. Ganz wichtig: ohne Handy! Und natürlich sollte die Route nicht unbedingt die Fußgängerzone streifen. Zur Ruhe kommen Sie eher auf ländlichen Strecken bzw. im Allgemeinen auf weniger frequentierten Strecken mit niedrigem Geräuschlevel.
Mit solchen Voraussetzungen kommen Sie leichter auf einer tieferen Ebene miteinander ins Gespräch. Sie treten innerlich einen Schritt zurück und können so leichter das zu Ende gehende Jahr Revue passieren lassen. Endlich ergeben sich Gespräche, die im ganz normalen „Alltagswahnsinn“ so gut wie unmöglich sind. Und auch die Sinne öffnen sich wieder. Man spürt wieder den Wind im Gesicht, hört die Vögel drum herum. Alles im Hier und Jetzt wird wieder real. Ein schöner Moment. Da wird einem auch schnell bewusst, wie man ansonsten durch den Alltag hetzt.

Auf dem Weihnachtsmarkt

Das Ziel eines solchen „philosophischen Spaziergangs“ kann der unvermeidliche Weihnachtsmarkt sein. Auch in diesem Ambiente werden Sie schnell vom Weihnachtsfeeling angesteckt. Die Musik, der allseits präsente Duft von Zimt, Grillgut usw. – das alles hat seinen ganz eigenen Zauber. Bei einem Heißgetränk nach Wahl entsteht schnell Geselligkeit.
Verabreden Sie sich mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt und tauschen Sie sich aus. Blenden Sie dabei möglichst diejenigen Themen aus, die Ihnen im restlichen Jahr gehörig auf die Nerven gehen. Schalten Sie in den Weihnachtsmodus. Es lohnt sich. Und klar ist ja auch, dass alles mal vorbei geht. Daher gilt: carpe diem!

Warum nicht den 24. alleine oder mit anderen Paaren feiern?

Das erste richtige Highlight ist natürlich der Heiligabend. Wenn Sie ein, zwei Tage zuvor schon Urlaub haben, können Sie sich noch gechillter auf das große Fest vorbereiten. Weihnachten geht natürlich vor allem durch den Magen. Mindestens am Heiligabend sollte etwas Ordentliches auf den Tisch kommen. Raclette oder Fondue? Machen Sie sich Gedanken. Und am besten sprechen Sie sich vorher ab, ob Sie alleine oder mit anderen Paaren den 24. angehen wollen. Beides hat Vorteile. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag können Sie ja dann den Kreis öffnen.
Manche Paare berichten, dass Sie viel mehr Spaß mit neuen Ideen am Heiligabend hatten – im Gegensatz zu den traditionellen Festen in den Vorjahren. Überschreiten Sie also ruhig mal Grenzen.

Fazit

Weihnachten als Paar erleben – das kann richtig Spaß machen. Sie dürfen sich dafür natürlich nicht unter Druck setzen. Folgen Sie nicht dem Mainstream. Die Massen gehen gestresst in die Weihnachtszeit. Meiden Sie Stoßzeiten beim Einkaufen. Schaffen Sie sich als Paar Schonräume, in denen Sie sich auf höhere Ebene begegnen und das zurückliegende Jahr reflektieren können. Dann werden Sie schnell merken, wie sehr wir im alltäglichen Wahnsinn die Zeit und vor allem die wichtigen Sachen vergessen. An Weihnachten sollten die Dinge langsamer ablaufen. Das kann innerlich total befreien.

Foto: © Viktoria Koks / Fotolia