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So bekommen Sie von Ihrem Partner, was Sie wollen

So bekommen Sie von Ihrem Partner, was Sie wollen
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Wer in einer Beziehung lebt, kommt anfangs irgendwann einmal in die Situation, in der er etwas vom anderen erwartet oder ganz konkret will. Reagiert er (oder sie) nicht so, wie man es annimmt, so kann man eine Bitte formulieren („Lass bitte deinen Männer-/Frauenabend sausen und unternimm’ mit mir was am Wochenende!“).
Bitten sind in solchen und vielen anderen Situationen nicht immer von Erfolg gekrönt. Sodann werden häufig neue Geschütze aufgefahren – die üblicherweise aber zu Problemen führen.
Zwei populäre Fehler wollen wir uns im Folgenden genau ansehen.

Fehler 1: „Wenn nicht, dann …“

Geht einem der Partner öfter gegen den Strich („Was? Schon wieder Fußball? Ich dachte …“), so kann man ihn unter Druck setzen, quasi nach dem Prinzip „Wenn du nicht das tust, was ich will, dann bestrafe ich dich“. Die „Bestrafung“ sieht dann so aus, dass man konfrontativ seine eigenen Interessen ankündigt und direkt umsetzt („Gut, dann gehe ich mit den Mädels in den Karaoke-Klub, mal sehen, wen wir so alles kennenlernen“). Auch Männer haben in Partnerschaften solche Maschen, klar.
Wenn Sie zu solchen Aktionen neigen, machen Sie sich bewusst: Gewalt erzeugt Gegengewalt!

Fehler 2: Verdeckt den anderen zur Räson bringen wollen

Es gibt noch zahllose andere Wege, sich für die „Sturheit des anderen“ zu rächen. Ich kann etwa ein gemeinsames Dinner zu Hause vorschlagen und dann – „Huch!“ – das komplette Essen „aus Versehen“ anbrennen lassen o. Ä.
Mehr oder weniger offen vor dem Partner mit anderen flirten – das ist auch eine beliebte Methode („Wie bitte? Flirten? Ich rede doch ganz normal!“).
Diese Sabotage aus dem Verborgenen wird vom Partner natürlich gespürt und ebenfalls entsprechend beantwortet. Also auch der falsche Weg.

Die Lösung: „Ich belohne dich, wenn …“

Man kann also mit Gewalt seine Bedürfnisse durchsetzen wollen, indem man Nebenkriegsschauplätze erschafft und so das eigentliche Problem vervielfacht – es wird trotzdem auf Dauer schiefgehen.
Besser ist es, man spricht regelmäßig Bitten aus, wie oben schon erwähnt. Man kann auch „Belohnungen“ beziehungsweise Kompromisse in Aussicht stellen („Wenn wir viermal pro Monat zusammen in den Pub gehen, darf jeder zweimal alleine mit seinen Freunden das uns das machen! Wie wäre das?“).
Denken Sie daran: Motivation ist gebunden an Glücksgefühle, das sollte man sich bewusst machen. Es geht also nur über angenehme Aussichten.

Foto: © Bobex73 / Fotolia