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Partnerschaft – Warum sich Liebe lohnt …

Partnerschaft – Warum sich Liebe lohnt …
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Wir Menschen sind manchmal schon komisch – einerseits versucht man, gemeinsam mit dem Partner die Beziehung auf die Reihe zu bekommen, andererseits wird das Liebesglück (oft) leichtfertig aufs Spiel gesetzt.
Mittlerweile wird fast jede zweite Ehe wieder geschieden, das heißt, dem Jawort folgt irgendwann unweigerlich das Nein. Warum das so ist, hat viele Ursachen. Im Folgenden wird auf einige davon eingegangen; ebenso finden Sie auch praktische Lösungsvorschläge, die Sie gleich ausprobieren können.

Unsere Vorbilder aus der Kindheit

„Mama? Papa?“

In den ersten Lebensjahren saugt unser Gehirn alles auf, was um uns herum passiert, besonders das, was in den eigenen vier Wänden geschieht. Wie Mama und Papa miteinander umgehen, das wird später auch einmal wichtig für unsere eigene Partnerschaft werden. Grund: Unsere Eltern leben uns vor, welche Qualität eine Zweierbeziehung hat.
Fazit: Denken Sie über Ihre ersten Lebensjahre nach und wägen Sie ab, was davon relevant im Hier und Jetzt ist.

Die erste große Liebe

„I love you“

So gut wie niemand vergisst wohl seine erste „große Liebe“. Meistens erlebt man sie in der Pubertät. Und weil in dieser Zeit eh viele Hormonschwankungen zu verzeichnen sind, brennt sich Person X, mit der Küsse und sonstige Zärtlichkeiten austauscht werden, fest ins Gedächtnis ein.
In Zeiten der Neuen Medien macht man sich dann „nur mal so“ wieder auf die Onlinesuche.

Partnerschaft und Flirten

„Appetit holen kann man sich …“

Schließen Beziehung und Fremdflirt einander aus? Hier gehen die Meinungen auseinander. Wahrscheinlich fährt man ganz gut mit dem Motto „Appetit holen kann man sich – gegessen wird zu Hause“. Denn Flirten macht glücklich, stärkt den Selbstwert, sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen. Letztlich haben also beide etwas vom Fremdflirt (in Maßen).

Partnerschaft und Eifersucht

„Wer war das?“

In Beziehungen wiederholen sich verschiedene Konfliktbereiche. Einer davon heißt Eifersucht. Eine Beziehung ohne Eifersucht ist eigentlich ein Unding, da die Emotion angeboren und eigentlich sinnvoll ist (Schutz der Partnerschaft).
Nimmt Eifersucht aber extreme Maße an, erstickt die Liebe. In diesem Fall muss man mit dem Partner reden, die Ursachen bewusst machen. Dann kann man Kompromisse schließen.

Nähe und Distanz

„Nie bist du da!“

Was viele Singles vergessen, wenn sie miteinander eine Beziehung eingehen: Jeder hat ein anderes Bedürfnis nach Nähe und Distanz. Da darüber in der Regel nicht gesprochen wird, weil beide automatisch meinen, ihre eigene Perspektive wäre „normal“, gibt es irgendwann Konflikte. Sprechen Sie daher auch über dieses Thema, vor allem vor dem Hintergrund „eigene Biografie und daraus resultierende Erwartungen“. Dann wieder: Kompromisse schließen.

Warum Kleinigkeiten Großes bedeuten

„Die Rosen da sind schön!“

Erwiesenermaßen haben viele Frauen „romantische Erwartungen“ in der Beziehung. Männer sollten daher hin und wieder kleine Aufmerksamkeiten in den Partneralltag einstreuen, ihre „bessere Hälfte“ wird es zu schätzen wissen. Niemals sollte man das Ganze als „Weiber-Mumpitz“ hinstellen. Gehen Sie lieber „häppchenweise“ auf die Bedürfnisse Ihrer Frau ein.

Partnerschaft und Sex

„Am Anfang war alles anders“

In der ersten Phase der Liebe steht Sex in der Regel ganz hoch im Kurs. Mehrmals pro Woche wird das Bett zum Mittelpunkt. Man erlebt gemeinsames Glück hoch zehn, interessiert sich nur für den anderen. Das Drumherum ist egal.
Nach Monaten ebben die Glückshormone ab, was ganz normal ist. Im Laufe der Zeit sollte man daher auch sextechnisch flexibel bleiben und innovative Wege gehen. Wie immer gilt: Reden, reden, reden!

Foto: © JackF / Fotolia