Singleboersen.de kommt Valentinstag 2017 zurück

Mit der Erfindung und dem Siegeszug des Internets ergaben sich ungeahnte Möglichkeiten. Auch in Hinsicht auf das Thema Partnersuche beziehungsweise "virtuelle Liebe". Aber: Viele Möglichkeiten haben in der Regel auch einige Nachteile im Gepäck. Und so ist auch mit der Onlineliebe. Woher weiß man, ob man wirklich liebt - obwohl man den anderen in der Realität überhaupt noch nie getroffen hat?

"Schreib', damit ich dich sehe!" - Onlineliebe

Millionen Menschen sind Mitglieder in sozialen Netzwerken und Online-Singlebörsen. So mancher hat seine Liebe tatsächlich schon online gefunden. Und viele haben mehr als 20 Dates und mehr hinter sich und nur Enttäuschungen erlebt. Kann man überhaupt rational erkennen, ob die Onlineliebe Chancen hat oder nicht? Nun, im Prinzip schon, man muss nur ein paar übliche Denkfehler ausschalten und den Realitäts-Check bestehen.

Online verliebt es sich recht schnell!

"Hi, wie alt?", "Woher kommst du?", "Wie siehst du aus?" - So oder so ähnlich beginnt so manche Onlineliebe. Recht unspektakulär eigentlich. Finden sich die beiden interessant (ist das überhaupt realistisch?), werden irgendwann Pics ausgetauscht. Diese können mitunter doch sehr "vorteilhaft" fotografiert worden sein.
Besteht das Online-Paar auch diesen "Test", switcht man gemeinsam einen Level höher - und die Gefühle schalten sich schleichend ein. Ruckzuck wird aus Interesse ein Schmetterling im Bauch. Und dann folgen noch viele andere mehr.

Träume sind Schäume?

Bis es zum ersten Telefongespräch - ein wichtiger Schritt! - kommt, kann viel Zeit vergehen, die üblicherweise mit Träumereien und Schmachtereien verbracht wird. Was die Betreffenden nicht merken. Sie projizieren unter Umständen unbewusst die tiefsten Sehnsüchte auf den anderen. Dies erleichtert zwar das Verlieben, aber letztlich geht das Phänomen auf die eigene Kappe. Man sieht im anderen das, was man sehen will. Es gibt gar keine Zweifel! Hm. Etwas kurzsichtig, oder?

Hopp oder top - die Realitätswette gilt!

Ein erster Tipp lautet: Man sollte viel miteinander chatten und dabei aber auch Themen anschneiden, die vielleicht unromantisch klingen, aber später durchaus relevant sein können (aktueller Beruf, Perspektiven, Kinderwunsch, Ex-Partner usw.) Die größte Hürde steht aber erst noch bevor: der Realitäts-Check. Erst dann entscheidet sich, ob sich die eigenen Luftschlösser bewahrheiten, ob man sich "riechen" kann, leiden kann, ergänzen kann.
Dieses Projekt sollte nicht zu lange auf sich warten lassen. Vier bis sechs Wochen, dann muss der Hammer fallen.

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